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Reisebericht Malaysia
Malaysia Truly Asia - der Slogan Malaysias weckt viele Erwartungen im Vorfeld einer Urlaubsreise.
Die Einwohner Malaysias setzen sich aus Malaien (59 %), Chinesen (26 %), Indern (8 %) und andere Gruppen (7 %) zusammen. Der größte Teil der Bevölkerung von Malaysia bekennt sich zum Islam (Staatsreligion). Die restliche Bevölkerung gehört dem Buddhismus, Hinduismus, Christentum oder einer weiteren Glaubensrichtungen, zum Beispiel einer Naturreligion an.
So vielfältig wie die Bevölkerung so vielfältig ist auch die Geschichte des Landes. Zuerst stand Malaysia unter dem Einfluss eines mächtigen Hindu-Königreichs, danach kamen Arabische Händler und brachten den Islam. Irgendwann kamen dann die Portugiesen, danach die Holländer und schließlich die Briten. Während des zweiten Weltkriegs war Malaysia von den Japanern besetzt. Danach kamen wieder die Engländer, von denen sich Malaysia dann 1957 befreien konnte.
2004 verbrachten wir unseren Urlaub in diesem wunderbaren Land, welches uns durch seine Gastfreundschaft, die Vielfalt seiner Einwohner, durch seine Sehenswürdigkeiten und seine phantastischen Landschaften begeistert hat.
Strand auf Langkawi
Vorbereitung der Reise
Die Reise haben wir mit folgenden Reisbausteinen organisiert:
Linienflug - Malaysia Airlines
Hotel in Kuala Lumpur - Meiers Weltreisen
Mietwagen, Rundreise und Badeaufenthalt auf Langkawi - Der Tour
Anreise
Geflogen sind wir ab Frankfurt und wie schon im Santorini und Paros -Bericht beschrieben, kann mit einem park sleep & fly Programm Stress vermieden und Geld gespart werden. Also reisten wir am Vortag im NH Hotel Kelsterbach an, um uns schon einmal auf den Urlaub einzustimmen. Leider hatte an diesem Tag auch die Junge Union Hessens eine Veranstaltung in diesem Hotel. Gute Nacht Deutschland - wenn das unser Politischer Nachwuchs sein soll! Diese Horde wäre besser zum Saufen und dumme Sprücheklopfen nach Mallorca geflogen. Aber vielleicht sind sie das ja auch noch.
Am nächsten Tag ging es dann nach dem Mittagessen per Hotel-Shuttle zum Flughafen. Wenn man mit kleinen Kindern reist, ist es wichtig im Flieger die erste Reihe zu bekommen und Kindermenüs zu bestellen. In der ersten Reihe hat man folgende Vorteile: Sehr viel Beinfreiheit, Babybettchen zum Einhängen, meist nerven auch keine Leute, die sich durch die Kinder gestört fühlen, da in den ersten Reihen in der Regel Familien mit Kindern sitzen. Das Kinderessen zu bestellen ist nicht wegen der Zusammensetzung des Essens wichtig, sondern weil das Kinderessen vor dem Erwachsenenessen serviert wird und meist noch Süßigkeiten und kleines Spielzeug enthält (muß allerdings schon beim Buchen des Fluges bestellt werden). So haben auch die Eltern den Hauch einer Chance, in Ruhe Essen zu können.
Ich möchte hier auch mal mit einem Spruch aufräumen den man immer wieder zu hören bekommt wenn man mit Kindern eine Fernreise unternimmt: Wie könnt Ihr nur mit Kindern so weit fliegen? Nun für die Kinder ist das Fliegen viel weniger Stress als für die Erwachsenen. Kevin hat sich die Zeit mit Essen, Nintento, Fernsehen, Spielen, Malen und Schlafen bestens vertrieben und Darleen hatte Ihr Babybettchen, in dem sie wunderbar geschlafen hat. (Man sollte idealerweise eine Nachtflug buchen, so ist quasi garantiert, daß die Kinder schlafen und vielleicht ja auch die Erwachsenen. Unser Flug war jedenfalls ein Nachtflug.) 8 Stunden Fahrt mit dem Auto an die Nordsee oder ans Mittelmeer sind unserer Meinung nach für alle Beteiligten wesentlich anstrengender!
Nach cirka 12 Stunden Flug sind wir dann morgens um 8:00 Uhr in Kuala Lumpur gelandet. Die Einreiseformalitäten gingen zügig vorbei und auch die Koffer waren schnell eingesammelt, aber oh Schreck der Kinderwagen war weg! Also erst einmal zum Fundbüro. Die netten Angestellten haben sich sehr bemüht, den Kinderwagen wieder zu finden und man konnten ihn sogar lokalisieren jedoch war es anscheinend nicht möglich, den Kinderwagen zum Fundbüro zu bringen. Somit entschieden wir uns erst einmal ins Hotel zu fahren und abzuwarten, ob der Kinderwagen noch geliefert wird. Im schlimmsten Fall könnten wir ja einen neuen kaufen.
Unterkunft in Kuala Lumpur
Wir haben das Sheraton Imperial gewählt, da uns im Katalog freie Sicht zu den Petronas Towers versprochen wurde und es zu erschwinglichen Preisen höchsten Luxus verspricht. Der Katalog hat nicht zu viel versprochen! Schon der check in verlief anders als in einem Standardhotel. Hier wird man nicht am Tresen abgefertigt, sondern es wird zuerst ein Getränk und ein Sitzplatz angeboten. Nach dem die üblichen check in Formalitäten erledigt waren, gingen wir zunächst einmal schlafen und dann Wahnsinn, was für eine Aussicht! Kurz darauf klingelte das Telefon und unsere Kinderwagen wurde angeliefert. Der Tag war gerettet. Der Urlaub konnte beginnen!
Petronas Twin Towers
Sehenswertes in Kuala Lumpur
Petronas Twin Towers - nachdem wir am Ankunftstag bereits vom Hotel aus den herrlichen Blick auf die Petronas Towers genossen haben, wollten wir am nächsten Tag natürlich zuerst das Gebäude aus der Nähe erkunden. Nach einer kurzen Fahrt mit dem Taxi standen wir nun vor dem 452 m hohen Gebäude, dass bis vor kurzem das größte der Welt war. Die Towers bestehen aus 88 Stockwerken. Im 41. Stock sind die Doppeltürme durch die so genannte Skybridge miteinander verbunden. Auf der Skybride befindet sich auch die Aussichtsplattform. Wer sie besichtigen will, sollte sich gleich früh am Morgen eines der kostenlosen Tickets (erhältlich im Turm 2) besorgen. Weiterhin befindet sich in den Towers ein mehrstöckiges Einkaufszentrum und das Petronas Museum.Wir haben natürlich gleich eine ausgiebige Shoppingtour unternommen und das Petronas Museum besichtigt.
Hier haben wir dann auch schnell gemerkt, dass unsere kleine Tochter in Malaysia ein wahrer Exot ist. Immer wieder kamen Leute auf uns zu, die Darleen bestaunten oder ein Foto machen wollten. Das hat sich dann den ganzen Urlaub so fortgesetzt. Das schöne dabei: Es war sehr einfach, mit den Einheimischen in Kontakt zu kommen, manchmal war es aber auch ein bisschen nervig.
Hard Rock Cafe - nur wenige Gehminuten von den Petronas Towers entfernt befindet sich das Hardrock Cafe. Hier lässt sich in angenehmer Atmosphäre herrlich Schlemmen und das zum halben europäischen Preis!
Historisches Zentrum - am besten lässt sich das Historische Zentrum vom Merdeka Square aus erkunden. Auf der riesigen Rasenfläche werden Paraden und Kulturveranstaltungen abgehalten. Weiterhin soll hier auch der mit 95 Meter angeblich höchster Fahnenmast der Welt stehen. Rund um des Merdeka Square befindet sich das bis 1897 im maurischen Stil erbaute Sultan Abdul Samad Building (heute Gericht), die St. Marys Church und die Majid Jame Moschee (für nicht Moslems nur von außen zu besichtigen). Nicht weit vom Merdeka Square befindet sich dann der palastähnliche ehemalige Hauptbahnhof, die National Art Gallery und die riesige Staats-Mosche. Um das Gebiet zu erkunden, sollte man (ohne Museumsbesuch) etwas einen ½ Tag planen.
Sultan Abdul Samad Building Hauptbahnhof
Chinatown - neben den Chinesischen Tempeln, Chinesischen Geschäften und Restaurants ist der Central Market die Hauptattraktion von Chinatown. Auf zwei Stockwerken gibt es viel Kunsthandwerk und Souvenirs zu kaufen.
Chinesischer und Hinduistischer Tempel in Chinatown
Unsere Erwartungen wurden noch weit übertroffen. Kuala Lumpur ist eine spannende, dynamische und pulsierende Metropole. Hier erfahrt Ihr mehr.
Rundreise
Nach dem wir drei spannende Tage in Kuala Lumpur verbracht hatten, nahmen wir unseren geräumigen KIA Van in Empfang und starteten zu unserer 7tägigen Rundreise. Stationen der Rundreise waren die Cameron Highland, die Insel Penang, die Stadt Kota Bahru, Kuala Terengganu, den Abschluss bildetet die Stadt Kuatan, von wo aus wir dann nach Langkawi fliegen wollten.
Cameron Highlands
Die Cameron Highlands wurden durch den britischen Landvermesser William Cameron populär. Die Briten bemerkten rasch, daß sich das Gebiet gut für den Teeanbau eignet und das es sich bei durchschnittlich 24 Grad gut leben lässt. So kamen nach und nach die ersten Erholungssuchenden Kolonialherren und bauten sich Bungalows und Hotels.
Schon die Anreise zu den Cameron Highlands war phantastisch. Rund 150 km nördlich von Kuala Lumpur zweigt eine 60 km lange Serpentinenstrasse von der Autobahn ab und schlängelt sich durch dichten Regen- und Nebelwald hoch in die Cameron Highlands. Neben der Tropischen Vegetation gibt es auch Wasserfälle und Verkaufsstände der Uhreinwohner Malaysias den Orang Asli zu sehen.
Nach dem wir oben angekommen waren bezogen wir unsere Zimmer im Strawberry Park Hotel und genossen die herrliche Aussicht und kühle Frische.
Cameron Highlands
Sehenswürdigkeiten in den Cameron Highlands
Teeplantage und Teefabriken - unbedingt besichtigen sollte man eine der zahlreichen Teeplantagen und Teefabriken, welche gut ausgeschildert sind.
Teeplantage Cameron Highlands
Ye Olde Smokehouse - das Ye Olde Smokehouse ist ein Restaurant, das sich seinen kolonialen Charme bewahrt hat. Die Preise haben zwar europäisches Niveau, trotzdem sollte man sich das Vergnügen unbedingt gönnen in britischer Atmosphäre stillvoll zu dinieren.
Ye Olde Smokehouse Vorfreude auf das Mittagessen
Weitere Sehenswürdigkeiten sind Schmetterlingsfarmen, Rosen- und Gemüsegärten und die herrliche Landschaft, die zu zahlreichen Wanderungen einlädt.
Penang
Nach dem wir in den Cameron Highlands zwei ruhige Tage verbracht hatten, ging es weiter Richtung Penang. Leider war die Anfahrt sehr zeitintensiv, so dass wir unterwegs nicht viel anschauen konnten. Der Bahnhof von Ipoh und Perak-Tong-Tempel in der Nähe von Ipoh hätte uns sehr gereizt - leider haben wir den Tempel auf Grund schlechter Ausschilderung nicht gefunden und den Abstecher zum Bahnhof haben wir dann auch gelassen.
Strand auf Penang Tempel in Georgetown
Auf die Insel Penang kommt man über eine lange gebührenpflichtige Brücke. Nach einer halben Umrundung der Insel erreichten wir am frühen Abend dann unser Hotel das Bay View Beach. Natürlich waren wir dann erst mal schön Baden im Meer. Abends gab es dann Chinesisches All-you-can-eat-Menü. Wir denken heute noch daran zurück: So viel und so gut haben wir selten gegessen.
Sehenswürdigkeiten auf Penang
Alle Sehenswürdigkeiten von Penang aufzuzählen, würde den Umfang der Page sprengen. Es gibt Leute, die verbringen ihre gesamten Ferien auf der Insel. Wenn man nur kurze Zeit auf Penang verbringt, ist eine Inselrundfahrt und Georgetown empfehlenswert. Wir hätten auch gerne noch den Botanischen Garten angeschaut, aber den haben wir leider auch nicht gefunden. Am Botanischen Garten gibt es einen Canopy Trail (Hängebrücken in den Baumwipfeln), welchen wir gerne gegangen wären. Na ja beim nächsten Mal vielleicht.
Georgetown - Sightseeing in der Inselhauptstadt George Town ist sehr angenehm, da die meisten Sehenswürdigkeiten sehr gut zu Fuß zu erkunden sind. Sehenswert ist das Koloniale Erbe zum Beispiel Fort Cornwallis, das sich an der Spitze des Cap Georgtown befindet. Das alte englische Fort wurde liebvoll restauriert. Gleich neben dem Fort befindet sich der Padang (Paradeplatz). Auf der anderen Seite des Platzes befindet sich die 1903 im viktorianischen Stil erbaute City Hall und das State Assembly Building. Weitere interessante Sehenswürdigkeiten findet man in Chinatown. Hier gibt es Chinesische Tempel zu bestaunen. Auch das Treiben in Chinatown ist sehr interessant anzuschauen.
Kota Bahru
Von Penang fuhren wir weiter durch den Norden Malaysias vorbei an tropischen Dschungellandschaften und Reisfelder an die Ostküste nach Kota Bahru. Bekannt ist Kota Bharu durch seine Märkte, auf denen unter anderem Silberwaren und Stoffe angeboten werden. Besonders sehenswert sind der Nachtmarkt und das Losong Museum. Übernachtet haben wir im Renaissance Kota Bharu Hotel, in dem wir uns von der Fahrt dann gut erholt haben.
Kuala Terengganu
Eigentlich stand am Morgen des nächsten Tages der Besuch des Losong Mueseum auf dem Programm. Dies haben wir dann aber nicht besichtigt, um mehr Zeit für die Fahrt entlang der Ostküste zu haben. Die malerische Route führt von Kota Bahru endlang der palmengesäumten Küste durch malerische Fischerdörfer nach Terengganu. Unser Hotel das Sutra Beach Resort lag direkt an einem einsamen Strand . Das einfache Hotel ist bezogen auf Naturschönheit und Romantik ein echter Geheimtipp. Nach dem wir unseren Bungalow in der erster Strandreihe bezogen haben, konnten wir die Ruhe und wundervolle Aussicht auf den Strand und das Meer in vollen Zügen genießen.
Strand in Kuala Terengganu Fischerdorf in Kuala Terengganu
Abends am Strand
Kuatan
Den Abschluss der Rundreise bildete die Fahrt von Kuala Terengganu nach Kuatan. Wie schon am Vortag geht es an der Küste entlang durch Fischerdörfer, Palmenheine und tropische Landschaften. Interessant sind auch die vielen Landwirtschaftlichen Erzeugnisse, welche entlang der Strasse angeboten werden. In Kuatan angekommen, bezogen wir unser Zimmer im Swiss Garten Hotel und verbrachten den Rest des Tages mit Baden im Meer. Den Schlüssel unseres Mietwagens hinterlegten wir bequem an der Rezeption des Hotels so dass wir keinen Stress mit der Abgabe des Wagens hatten.
Baden auf Langkawi
Nach 11 spannenden und ereignisreichen Tagen in Kuala Lumpur und auf der Rundreise freuten wir uns auf dem Badeurlaub auf Langkawi. Gleich morgens wurden wir von einem Taxi im Swissgarten Hotel abgeholt und zum Flughafen gefahren. Nach einem nur cirka 1stündigen Flug kamen wir auf Langkawi an und waren bereits 30 Minuten später wieder im Hotel.
Wie schon in Kuala Lumpur wurden wir im Sheraton Perdana Resort sehr angenehm empfangen. Nach dem Begrüßungscocktail und den Check in Formularitäten bezogen wir unser Zimmer mit Meerblick. Auf dem Tisch stand eine Obstschale und ein Schild worauf stand, daß man die Affen nicht füttern soll. Affen? Gleich raus auf dem Balkon und Ausschau halten und tatsächlich der erste Affe war gesichtet. Natürlich konnte ich es nicht lassen und habe das Fütterungsverbot nicht beachtet und schon kurz danach hatten wir viel Besuch, sehr viel Besuch!
Affenbesuch auf unserem Balkon
Das Sheraton liegt umsäumt vom Dschungel in einer malerischen Bucht, die zum Bummeln und Baden einlädt; die Poollandschaft und das Wellnessangebot sind einmalig. Weiterhin gibt es einen Musik Pup mit Lifemusik, eine Pianobar und mehrere Restaurants. Ganz in der Nähe befindet sich auch der Jachtclub, wo man direkt am Meer stilvoll dinieren kann. Die Stadt Kuah ist in 20 Minuten zu Fuß (Taxi 5 Minuten) erreichbar. Kein Wunder also, das wir die ersten drei Tage im und rund um das Hotel verbrachten. Es gab soviel zu sehen und zu unternehmen, dass wir keinen Mietwagen benötigten. Am 4 Tag hat uns dann wieder die Unternehmungslust gepackt - also schnell zur Rezeption, Mietwagen buchen und auf zur Inselrundfahrt.
Sheraton Hotel Sonnenuntergang am Jachtclub
Sehenswürdigkeiten auf Langkawi
Aus unserer Sicht sind die Hauptsehenswürdigkeiten von Langkawi die herrlichen Natur- und Kulturlandschaften wie Dschungel, Strände, Wasserfälle, Reisfelder, Palmenhaine und Obstgärten. Die unzähligen Moscheen mit immer wieder unterschiedlicher Architektur sind ebenfalls sehenswert. Darüber hinaus haben uns die nachfolgenden Sehenswürdigkeiten am besten gefallen.
Gunung Raya - der 881 Meter hohe Berg ist vom Regenwald bewachsen. Hinauf gelangt man über eine kurvenreiche Strasse. Oben angekommen hat man eine herrliche Aussicht über die Nachbarinseln bis nach Thailand.
Oriental Village - das im malaysischen Stil erbaute Shoppingcenter lädt zum Bummel und Einkaufen ein. Weiterhin ist hier der Start einer Seilbahn mit der man auf eine 700 Meter hohen Berg gelangt. Die Fahrt und der Ausblick auf den Regenwald und die Andaman Sea ist beeindruckend. Zunächst führt die Fahrt zur mittleren Station, wo man sich an einer Bar erfrischen kann. Nach dem Umsteigen geht es dann weiter auf den Gipfel des Berges. Vom Berggipfel führt ein Wanderweg durch den Dschungel zurück zur mittleren Station. Leider war der Weg als wir da waren gesperrt. Übrigens: die Seilbahn wurde von Österreichern gebaut und sollte somit auch sicher sein!
Andere Länder ander Sitten Seilbahn
Sommer Palast - in der Nähe des Oriental Village liegt der Sommer Palast. Eine Kulisse zum Film Anna und der König. Sehr schön auch wegen des schattigen Gartens.
Eine weitere große Sehenswürdigkeit ist die Under Water World, welche wir aber nicht besichtigt haben und somit auch nicht sagen können ob es sich lohnt. Was wir aber sagen können: Spart Euch die Krokodilfarm, die in jedem Reisführer erwähnt ist. Erstens ist das ganze total überteuert, zweitens gibt es nicht viel zu sehen und drittens können einem die Viecher eher leid tun!
Fahrt einfach einmal über die Insel, es gibt Vieles, was für uns Europäer fremd und spannend ist. Lasst Euch auch auf die Menschen ein, sie sind sehr freundlich und aufgeschlossen.
Kautschukgewinnung Wasserfall auf Langkawi
Traumhafte Landschaft Regenwald
Rückreise
Na ja, das ist schnell erzählt, ein freundlicher Taxisfahrer hat uns vom Hotel abgeholt und zum Flughafen gebracht. Kurzer Flug nach Kuala Lumpur, dann umsteigen und in 12 Stunden zurück nach Frankfurt. Kevin war happy mit dem Nintento und dem Essen. Darleen hat wieder geschlafen - wie immer mehr Stress für die Eltern. In Frankfurt problemloser Transfer ins Hotel, Auto eingesammelt und ab nach Hause.
Fazit Malaysia
Ferien in Malaysia sind sehr lohnenswert. Malaysia Truly Asia ist nicht zuviel versprochen. Egal ob pulsierende Metropolen, Traumstrände, Reisfelder, Teeplantagen, Regenwald, Nebelwald, Moscheen, Buddhistische, Hinduistische und Chinesische Tempel oder Koloniales Erbe - in Malaysia findet man Alles!
Das Wichtigste aber sind die Menschen. Selten haben wir so viele aufgeschlossene und kommunikative Menschen auf einem Fleck kennengelernt: Die freundlichen und bemühten Beamten auf dem Fundbüro, der nette Kellner, der uns von seiner schwangeren Frau erzählte, die Chinesische Sängerin, die sich in Kevin verliebt hat, der nette Pakistani, der uns seine scharfen Chips anbot, die Angestellten des Chinesischen Restaurants, die Darleen in die Küche mitgenommen haben und sich gar nicht mehr von ihr trennen konnten, die Australier, die wir zuerst für Amis hielten, die Taxisfahrer und die vielen anderen, welche wir kennen gelernt haben waren eine wirkliche Bereicherung.
Malaysia ist mehr als eine Reise wert, daher werden wir bald wieder hinfahren!
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